Spanisch-Sprachschulen in Spanien in Sevilla, Cadiz und Malaga

Das Kloster Santa María de las Cuevas auf der Insel La Cartuja ist aufgrund seiner Geschichte einer der unbekanntesten und zugleich interessantesten Orte Sevillas. Dieses Kloster ist nämlich eng mit der Entdeckung Amerikas verbunden.

In diesem Kloster wohnte der Kartäusermönch Fray Gaspar Gorricio, ein persönlicher Freund und Hausmeister von Christoph Kolumbus. Der Überlieferung nach hat er den Seefahrer mit Königin Elisabeth in Verbindung gebracht, damit diese die Kosten seiner Reise übernahm, bei welche er schließlich einen neuen Kontinent entdeckte.

Im besagten Kloster gibt es ein Kraut (ja ein Kraut, trotz seines Aussehens kein Baum), namens Ombú oder auch schöner Schatten, das der Legende nach von Hernando Kolumbus, dem Sohn des berühmten Entdeckers, gepflanzt wurde. Er begleitete seinen Vater auf der Reise und brachte dieses Kraut vom amerikanischen Kontinent mit. Das exotische amerikanische Kraut zeichnet sich durch seine Langlebigkeit und seine unglaubliche Immunität gegen Insektenbefall aus. Die Äste sind weich und speichern viel Wasser und ein giftiger Saft hält die Insekten fern, diese Aspekte sind typisch für Pflanzen in Klimazonen in denen die Dürre konstant ist, wie in Argentinien und Uruguay.

Hinter dem imposanten hundertjährigen Ombu wurde im Jahre 1887 auf Anordnung der Markgräfin Pickman eine kleine Statue von Christoph Kolumbus und eine Gedenktafel errichtet, welche auf die Aufbewahrung seiner Asche von 1513 bis 1536 in der Kapelle der Heiligen Anna des Klosters verweist.

Wenn Sie sich das Kloster Santa María de las Cuevas anschauen sollten, betrachten Sie einen Moment lang diesen beeindruckenden Ombú, der voller Geschichte und Legenden ist und Sie mit der Stille, die ihn umringt, beeindrucken wird.

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